<< Prüfungsaufgaben Recht III >>


Aufgabe 1:
Zu seinem 17. Geburtstag erhält Klaus von den Großeltern € 200, für die er sich ein Fahrrad kaufen soll. Seine Eltern sind einverstanden. Am nächsten Tag begibt sich Klaus zu dem Fahrradhändler Vinzenz und lässt sich dort beraten. Der Fahrradhändler empfiehlt ihm ein Fahrrad, das € 400 kostet. Vinzenz ist damit einverstanden, dass Klaus € 200 sofort zahlt und den Restbetrag in 10 Monatsraten à € 20 mit seinem monatlichen Taschengeld „abstottert“. Vinzenz händigt Klaus das Fahrrad gegen die Anzahlung von € 200 aus.
Als die vereinbarten monatlichen Raten ausbleiben, fragt Vinzenz Sie, welche Ansprüche er gegen Klaus hat.

Aufgabe 2:
Welche Besonderheiten sieht das Gesetz für die Kaufmannseigenschaft der Land- und Forstwirte vor?

Aufgabe 3:
§ 309 Ziff. 4 BGB erklärt Bestimmungen in AGB für unwirksam, die den Verwender von der gesetzlichen Obliegenheit zur Mahnung oder Fristsetzung für Leistung oder Nacherfüllung freistellen. Wo sieht das Gesetz solche Obliegenheiten vor?  

Aufgabe 4:
Ist die Schuld vertretbarer Sachen immer auch eine Gattungsschuld? Grenzen Sie die Begriffe gegeneinander ab!

Aufgabe 5:
Steht der Besitzdiener zu dem Besitzherrn in einem Besitzmittlungsverhältnis gemäß § 868 BGB?


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(Wirtschafts)Privatrecht im Überblick




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